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                                                        Seine Vita

1947 geboren und aufgewachsen in Oberbayern, als das mittlere von fünf Kindern des Publizisten Erich Kuby und seiner Frau Edith, geborene Schumacher, studierte Clemens Kuby nach dem Abitur an der Odenwald­schule, an der Freien Universität in Berlin Geschichte, Jura, Soziologie und Volkswirtschaft und absolvierte von 1969 bis 1972 ein Studium zum Filmregisseur an der Deutschen Film- und Fernseh­akademie Berlin (dffb)
 
Mit seinem ersten Film "Lehrlinge" (33 Min.) erhielt er 1972 den 1. Preis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, wodurch dieser Film viele Jahre ins Kino kam und auch vom ZDF ausgestrahlt wurde.
 
Seine Filme bereitet er mit  monatelangen Arbeitseinsätzen vor, zum Beispiel als Maschinenschlosser im Schiffsbau oder als Landarbeiter in einem biologisch-dynamisch geführten Hof. Das vollständige Eintauchen in das Milieu, über das er einen Film dreht,  wurde zu seinem Arbeitsprinzip.
 
Von 1977 bis 1980 produzierte er als Regisseur und Produktionsleiter jeden Monat aktuelle Videoberichte für das erste deutsche Lokale Videofernsehen in Solingen/Wuppertal.
 
Geprägt vom französischen Existenzialismus engagierte sich Kuby in der Berliner Studenten-Bewegung: Freundschaft mit Rudi Dutscke und Daniel Cohn-Bendit.
 
Von 1973 bis 75 drehte Kuby drei Filme über ökologischen Anbau. Daraus ist bei ihm die Idee für die Partei DIE GRÜNEN entstanden für deren Gründung im Jahre 1979 er fortan an vorderster Stelle arbeitete. Nachdem die Partei Ende 1980 als Bundespartei etabliert war, verließ er sie wieder, auf Grund der nun heftig einsetzenden Macht­kämpfe.
 
Bald darauf im Mai 1981 erlitt er durch einen Fenstersturz eine Quer­schnitts­lähmung. Das so genannte Wunder seiner Spontanheilung ist der Schlüssel für Kubys bald einsetzende weltweite Suche nach alternativen Formen des Heilens und seinen eindrucksvollen Begegnungen mit Alchemisten, Schamanen und Heilern.
 
Seit 1982 produzierte er im Auftrag verschiedener öffentl-rechtl. Fernsehsender in den unterschiedlichsten Dokumentar-Formaten und Längen Fernsehbeiträge. (s. Filmografie)
 
Von 1983 bis 1989 war er  Lehrbeauftragter für AV-Medien an der Fachhochschule München.
 
1983 drehte er in Eigenproduktion seinen ersten abendfüllenden Kino-Dokumentarfilm Schnappschuss u.a. mit Pina Bausch und Ariane Mouchkine.
 
1986 bewies Kuby, dass man auch mit einem Dokumentarfilm das große Publikum erreichen kann: Für seine Eigenproduktion Das Alte Ladakh, mit mehr als 200.000 Kinobesuchern im ersten Jahr, bekam er 1986 den Deutschen Filmpreis. Die Begegnung mit dem Dalai Lama und dessen persönliche Vermittlung des tibetischen Buddhismus wurde für Kuby die Bewusstseinserweiterung, für die er wieder gesund geworden war.
 
Mit dem nächsten erfolgreichen  Dokumentarfilm: Tibet - Widerstand des Geistes  wurden erstmals alle Fraktionen im Bundestag und die deutsche Öffentlichkeit eindringlich über die chinesische Gewaltherrschaft in Tibet informiert.
 
Für seinen darauf folgenden großen Dokumentarfilmepos Living Buddha der noch mehr Besucher anzog als der Kinoerfolg des "Das Alten Ladakh" erhielt Kuby 1994 den Bayerischen Filmpreis.
 
Auch der nachfolgende Film Todas - am Rande des Paradieses, wurde  auf dem Filmfest München 1996 mit dem ONE-FUTURE-PREIS der Interfilm Akademie, ausgezeichnet.
 
2001 kam Kuby mit einem neuen Kinofilm "Unterwegs in die nächste Dimension"  heraus, in dem er am Beispiel von sechs Heilern in sechs verschiedenen Kulturen "mental healing" z.T. an sich selbst und anderen, dem Publikum so eindringlich vorführt, dass Zuschauer schon im Kino ohnmächtig aber auch geheilt worden sind. 
 
Im September 2003 erschien dazu das gleichnamiges Buch im Kösel-Verlag, das die Filmgeschichten ergänzt und weiter Stationen der Weltreise zu Heilern und Schamanen erzählt. Erstmals schreibt Kuby darin auch über seine eigene Spontanheilung seiner Querschnittslähmung von vor zwanzig Jahren .
 
Außerdem arbeitet er für den Bayerischen Rundfunk an einer 3-teiigen Fernsehserie über Geistiges Heilen unter dem Arbeitstitel "Wer sich heilt, hat recht", die sich vor allem mit europäischen und deutschen Heilern beschäftigt.
 
Spontanheilung
1981 hatte Clemens Kuby einen Unfall, bei dem er aus 15 Meter Höhe von seinem Dach auf Asphalt gefallen war und sich dabei den 2. Lendenwirbel zerschmettert hatte. Er war dadurch querschnittsgelähmt und wurde von einem Sanka in die nächstliegende Klinik gefahren, die Querschnittsfälle aufnimmt. Von dort ging es nach Feststellung der Schwere der Verletzung per Hubschrauber in die Spezial-Querschnittsklinik nach Heidelberg-Schlierbach. Auf dem Flug dorthin musste der Hubschrauber quer durch ein Gewitter fliegen, was zu heftigen Turbulenzen führte, die Clemens Kuby in Todesangst ver­setz­ten und er deshalb bereit war, seinen seit 7 Jahren eingeschla­genen Lebensweg durch sofortige Trennung von Frau, Haus, Mutter und Beruf zu verlassen. Dieser Lebens­wandel führte, wie er 22 Jahre später, nach einer jahrelangen, intensiven, welt­weiten Recherche und Analyse von Spontan­heilungen ver­standen hatte, zu einer minimalen Reaktion im linken Bein. Erst als er nach 7 Wochen auch eine neue Lebens­perspektive gefunden hatte, kam die erste hauchdünne Reaktion in das rechte Bein. Es dauerte noch ein ganzes Jahr, bis er tatsächlich wieder laufen konnte.
Heute ist der L2-Wirbel zwar immer noch zerschmettert und Clemens Kuby fehl am rechten Bein die normale Sensibilität, aber er kann kurzfristig sogar schwere Gewichte heben und relativ schmerzfrei seinen Rücken beanspruchen. Die gelegentlich auftauchenden Schmerzen dienen ihm als Seismograph für authentisches Verhalten und sind ihm daher sehr wertvoll.
 
Wollen Sie den Heilungsprozess dieser Querschnittslähmung im Detail nachvollziehen, empfehlen wir Ihnen Clemens Kubys Buch >"Unterwegs in die nächste Dimension"< zu lesen.
 
 
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